Martha Bull

 

Foto:Anne-Kathrin Körber

Über Martha Bull: 

1949 in Bonn geboren, nahm Martha Bull nach dem Abitur ihr Studium der Geschichte, Politik und Deutsch auf Lehramt in Bonn und Marburg auf. In Berlin schloss sie ihr Referendariat ab. Seit 1979 lebt sie in Bremen. Hier arbeitete sie lange in der Erwachsenenbildung, u.a. in einer freien Modellschule. Seit 1997 ist sie in der Kinderbibliothek im Viertel beschäftigt, dort arbeitet sie auch über ihren Renteneintritt 2015 hinaus.

Lesung aus: 
„Altweibersommer“:

Dörthe Petersen – ein altes Weib? – Auf keinen Fall zu alt, um Verrätern auf die Schliche zu kommen!

Dörthe Petersen, Putzfrau, aber eigentlich leidenschaftliche Malerin, darf ihre Bilder gemeinsam mit Astrid Jordan und Charlotte Naumann in der Altweibersommer-Ausstellung präsentieren. Doch gleich zu Eröffnung gibt es einen Eklat. Eine Besucherin wird verdächtigt, ein umstrittenes Bild beschädigen zu wollen. Zuerst kommt das wie eine befremdliche Aktion von Extrem-Feministinnen oder Kunstgegnerinnen daher. Doch schnell zeigt sich: Es steckt mehr dahinter, beängstigend mehr. Drahtzieherin scheint die erfolgreiche Galeristin Frau S. zu sein, die in Dörthes Traum als schwarze Witwe ihr Netz spinnt.

Was steht in dem verschwundenen Dokument aus Frau D.s Arbeitszimmer? Und warum beginnt mit einem einfachen Chip, Dörthe Petersens Leben plötzlich zu einem Versteckspiel zu werden?

Dörthe und ihre Freund*innen stehen erneut vor einem Rätsel.

Eines ist allen klar: wer erst einmal im Spinnennetz zappelt, ist verloren.